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Dienstag, 3. Juni 2014

Das Prinzessinnenkleid für meine Prinzessin

Jetzt war es lange Zeit um mich schon wieder still, aber bei dem schönen Wetter musste man die Zeit draußen nutzen und ich hatte einige Termine zu organisieren und vorzubereiten.

Es ist Sommerzeit und Sommerzeit heißt bei mir nicht nur Sommer, Sonne, Wasser und viel Spaß, sondern bei mir heißt es auch Schützenfestzeit. Ja, man kann jetzt über mich denken was man will, aber ich MAG Schützenfeste. Ich liebe sie nicht und ich sterbe auch nicht, wenn ich nicht da bin, aber ich mag sie. ich mag das familiäre in den Festzelten, die Musik, das tanzen, den Geruch von frischem Popcorn und anderen Leckereien. Ich mag es auch über die Kirmes zu gehen ohne dass ich auch nur ein einziges Fahrgeschäft besuche, denn da verbringe ich doch lieber einen Tag in einem Freizeitpark, die liebe ich übrigens ;) Die Musik, das Getummel, die Gerüche, die Stimmung, Lichter etc. Ja das mag ich und genieße ich in vollen Zügen und ich freue mich schon wahnsinnig auf die große Kirmes in Düsseldorf. Jetzt stehen erstmal die heimischen kleinen Schützenfeste an und dafür muss man einfach geschaffen sein um es zu mögen oder nicht. Ich bin da ja eher "reingeboren" alle in meiner Familie mögen das und sind auch aktiv mit dabei. Dieses Jahr gehen meine Eltern als Ministerpaar mit. Dies hat zur Folge, dass Oma natürlich ein schönes Kleid hat, was meine süße Prinzessin  natürlich entdeckt hat. Von Oma angefixt kam meine Tochter nun mit folgenden Worten zu mir "Mamiiiiiiii" .oO( Was will das zuckersüße Mädchen jetzt?) "Mamiiiiiii, ich brauche ein schönes Prinzessinnenkleid, so wie die Oma. Du musst es nähen, dann kann ich auf die Straße mitlaufen" 
Der Wunsch meiner Prinzessin war mir natürlich Befehl. Der Schnitt war schnell auserwählt: Es soll eine Elodie von Farbenmix werden.
Heutzutage eine Seltenheit, wobei bei Farbenmix Standard, ein Papierschnittmuster. Meine Tochter trägt Größe 92/98 und im Schnittmuster konnte ich wählen zwischen 86/92 und 98/104. Ich habe mich dazu entschieden Größe 98 zu zuschneiden und die Nahtzugabe von nur 0,5cm statt 1cm zu nehmen. Es passt perfekt, soviel schon mal dazu.

Mit Oma gingen wir in den Stoffladen und es wurden typische Mädchenstoffe ausgewählt ;) Taft in lila, der Unterrock in Pastell-lila und eine dazu passende Spitze.

Der Rock war super schnell genäht und das Oberteil war auch sehr zügig zusammengenäht dank der Raglanärmel mit der Raffung mittels Gummizug an den Ärmeln und im Ausschnitt. Das Oberteil ähnelt sehr der Talia. Ein Manko hat die Elodie allerdings. Ich persönlich finde den vorderen Ausschnitt sehr freizügig, wie ich bei der ersten Anprobe festgestellt habe. Bei der nächsten werde ich das Oberteil länger zuschneiden. Jetzt habe ich mir erstmal beholfen in dem ich einen Einsatz angebracht habe.
Und ein weiteres Manko an Papierschnittmuster es gibt keine Bilder :P So empfand ich die Beschreibung zum anbringen des Reißverschlusses etwas dürftig. Ich hab es einfach mal intuitiv gemacht und es scheint richtig gewesen zu sein und ich muss sagen total easy :)
Und es gab auch direkt eine Anprobe und ich muss sagen ich finde es einfach bezaubernd und meine Prinzessin findet es ebenso toll. Sie wollte es gar nicht mehr ausziehen. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen in zwei Wochen ;) Dann gibt es vllt noch ein paar bessere Tragebilder, jetzt wollte se nicht wirklich still halten. Nichts desto trotz erstmal ein paar Bilder...

Das Gesamtkleid mit ausgebessertem Ausschnitt

Der Reißverschluss :) 

Der geraffte Halsausschnitt 

Das Kleid mal anders positioniert, damit man den schönen Tellerrock sieht. 

Hier das Kleid bei der ersten Anprobe, da hatte ich den Ausschnitt schon hochgezogen.

Und hier die erweiterte Variante von der Seite... 

....und von vorne 

Und nachdem ich Sie aus dem Kleid geholt habe und ich die Worte fallen lies "Jetzt gehen wir zum Spielplatz" Ging es ratz fatz, dass meine Tochter sich anzog. Mit den Worten "Ich kann meine Hose ganz alleine anziehen, Mami" kam sie mir so entgegen...

Immerhin fast richtig, mein Großer hätte es in dem Alter nicht so gekonnt. Ich sehe grade in der Hektik habe ich wohl meinen Finger vor die Kamera gehalten, wie doof. Danach haben wir also einen sehr entspannten nachmittag auf dem Spielplatz verbracht, wo uns nachher noch eine Freundin mit ihren zwei Mädels Gesellschaft geleistet hat.

So und nun bin ich mal gespannt, was es neues in der Welt vom Creadienstag gibt und bring das Kleid zusätzlich noch zum Kiddikram und, weil es ein Prinzessinnenkleid ist natürlich noch zu den Meitlisachen Juni.



Dienstag, 22. April 2014

Osterhasenaufträge Shirtproduktionen

Ich hab es getan :) Ich habe sie nicht nur mal ausprobiert, ich nutze Sie jetzt intensivst meine Overlock-Maschine. Unglaublich schnell, wie man damit nähen kann. Das Handling muss ich noch üben und einmal ist mir das Herz in die Hose gerutscht gestern als ich nur ein lautes "knack" hörte und mir die Stecknadel wieder einfiel. Messer und Ovi haben es aber überlebt-puuuuuuh.

Nun ich habe jetzt flugs drei Shirts gezaubert, zwei davon für mein Patenkind und eins für den Sohn meiner Arbeitskollegin.

Lange Rede kurzer Sinn hier die Bilder :)

Easy Shirt in Größe 110/116

Easy Shirt in Größe 98/104

Osterkörbchen für alle drei Kids. Mein Großer hat die Stoffe ausgewählt :)

Und mein persönliches liebstes Shirt. Schnitt und Vorlage ist aus einer Ottobre Zeitschrift. Anstatt die Applikation aufzunähen habe ich es mit Stofffarbe aufgebracht :)

Und damit habe ich wieder einen Punkt auf meiner To-Do-Liste meines Projektes 22 in 222Tagen erledigt :) Und die Shirts gehen dieses mal zum ersten mal zum Kiddi-Kram und zum Creadienstag





Dienstag, 15. April 2014

Alle Jahre wieder.....

... kommt Ostern und damit das, zumindest mir, unliebsame Eier auspusten. Der Trend geht ja tatsächlich dazu über, dass man heutzutage Plastikeier kauft und diese verwendet statt Eier auszupusten. Sogar in meinen Augen sehr skurril, erstens kosten Sie viel mehr und zweitens stellt sich mir eine gravierende Frage: Was macht man mit den Eiern? Ich habe es als Kind geliebt Eier anzumalen und ich glaube nicht, dass es den Kindern heutzutage anders geht, aber über die ganzen Jahre alle Eier sammeln?!? Oder schmeißen die Mütter diese wundervollen Kunstwerke für die sie viel Geld bezahlt haben dann tatsächlich Jahr von Jahr, zumindest zum Teil, weg? Da freut sich ja die Umwelt oder wird einfach ab Jahr 3 kein Ei mehr bemalt? Ganz ehrlich, da lobe ich mir doch das traditionelle Eier auspusten bzw. meine glorreiche Technik für alle, die Eierauspusten genauso lieben wie ich. Aus dem Rest kann ich Rührei machen und somit habe ich kein Extra Geld ausgegeben für irgendwelchen hormonell und mit Weichmachern besetzten Plastikkram. Die kann ich genauso aufbewahren oder wegschmeißen, wie ich will. Das versaut nicht die Umwelt und kostet, bis auf Zeit, nichts extra. Fällt es runter, ja dann ist es kaputt damit muss mein Kind auch klar kommen, ja ich böse Rabenmutter vermeide nicht unbedingt das mein Kind mit Frustation klar kommen muss. Ich muss auch damit leben, dass ich beim auspusten x Eier zerstöre- That's life.

Aber heute möchte ich euch zeigen, wie man die Eier schön entleeren kann ohne dass die Lippen das Ei berühren müssen oder dass einem der Kiefer nachher vom ganzen pusten schmerzt. Mein erstes Mini-Tutorial zum Creadienstag- Eier "auspusten" mal anders.

Ihr benötigt: Eier (da staunt ihr was? Es geht besser, wenn die Eier nicht mehr ganz frisch sind), eine Schüssel, Eine Spritze mit Kanüle (bekommt man günstig in der Apotheke oder man fragt mal lieb bei seinem Arzt, wenn man eh mal da ist ;) ), einen Eierlochpiekser.


Und los geht es... Als erstes nehmt ihr das Ei und macht EIN Loch mit dem Eierpiekser. Da das Loch ruhig etwas größer sein darf, "rührt" mal etwas mit dem Piekser,  aber immer schön vorsichtig. Es muss größer sein, als die Nadel, die ihr nachher verwendet.

Nun einmal Kanüle auf die Spritze und rein in das Ei, dabei rührt ihr jetzt im Ei etwas rum, um das Eigelb kaputt zu machen. Natürlich kann man das auch noch später machen, aber jetzt ist das Ei noch voll und es geht wesentlich leichter, weil es nicht soviel Platz hat wegzuflutschen. Dass das Eigelb kaputt ist seht ihr daran, dass wenn ihr die Nadel raus zieht es daran klebt. Jetzt Mädels braucht ihr Gefühl: Ihr zieht die Spritze auf, steckt sie ins Ei und drückt langsam die Luft in das Ei.Nicht zu schnell und zu hastig sonst bricht euch das Ei bei dem inneren Druck kaputt.

Wenn ihr genügend Feingefühl und Ausdauer anfangs bewiesen habt, dann kommt es von ganz alleine alles aus dem Ei geglibbert, direkt in die Schüssel. Anfangs ist es etwas schwierig, weil das dickflüssige/zähe raus muss, da kann man durchaus nachhelfen indem man es von aussen abstreift.
Ihr pustet immer wieder Luft in das Ei, später beim flüssigen könnt ihr die Spritze auch drin lassen, es läuft daran vorbei. ab und an das Ei mal schütteln, ob es leer ist. Wenn ihr fertig seit, macht nochmal zur Sicherheit ein Stück Papiertuch unter das Loch, gerne sifft es nochmal etwas im Nachhinein aus.
So und nun habt ihr ein leer gepustetes Ei ohne spätere Schmerzen und der Frustation, weil sie kaputt gehen beim Pusten. Ich bin nämlich so ein Kandidat der das echt nicht kann. Und ihr müsst nur einmal die Spritze mit der Kanüle anschaffen, die ihr aber reinigen könnt und dann die nächsten Jahre eure treuen Begleiter für das Osterbasteln sind. Und tatsächlich nur ein kleines Loch drin ;) Wegen dem Druck ist es auch wirklich wichtig nur ein Loch reinzumachen, sonst funktioniert das System nicht.

Und dann noch ein Klassiker zu Ostern: Das Kresseei
Dazu braucht ihr ein kleines Stück Papprolle (Küchenpapier/Klopapierrolle), ein leer gegessenes Ei, Watte, Kressesamen, Dinge womit ihr das Ei verzieren wollt (Aufkleber, Stifte, Krepppapier etc.)
In diesem Jahr haben wir ein Gesicht gebastelt. Ein Stück Papprolle abgeschnitten und mit Kreppapier umwickelt und festgeklebt. Das dient als Ständer/Halterung für das Ei. Dem Ei haben wir mit selbstklebender Folie ein Gesicht verpasst und anschließend die Watte im Ei positioniert. Meine Jüngste durfte dann die Kressesamen verteilen und von nun an jeden tag das Ei gießen, damit ihm Haare wachsen. Ich mag das total gerne, weil die Kinder Verantwortung für etwas selbstgebasteltes bekommen und sie einen verdammt schnellen Erfolg sehen ( innerhalb von zwei Tagen sieht man es deutlichst!) und anschließend dürfen sie auch noch Friseur spielen und die Haare essen ;) Einfacher geht es nicht!

Tag1

Tag3-5

So ich hoffe es hat euch gefallen und einigen bringt die Anleitung weiter :)